Schule und Kita

Stand: 13.04.2021

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Eltern unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben
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Wir beobachten das Infektionsgeschehen derzeit aufmerksam und werden nach den Osterferien entsprechende Maßnahmen ergreifen. Eltern und Schulen werden rechtzeitig vor Ferienende darüber informiert, wie es ab dem 19. April weitergeht. Vor den Osterferien galt:

Jahrgangsstufen 1 bis 6

Ab dem 19.04.2021 gehen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, Vorklassen sowie die Vorlaufkurse wie vor den Osterferien weiter in den Wechselunterricht in geteilten Klassen. Masken, Lüften und die strenge Einhaltung von Hygienemaßnahmen sind hierbei weiterhin unerlässlich. Über die konkrete Ausgestaltung des Wechselunterrichts (zum Beispiel tage- oder wochenweiser Wechsel) entscheidet die Schule der Kinder.

Notbetreuung im Rahmen des Wechselunterrichts

Bei dringendem Betreuungsbedarf wird in der Schule jedoch eine Notbetreuung angeboten. Da im Rahmen des Wechselunterrichts wegen der geteilten Klassen sehr viele Lehrkräfte und ein Großteil der in der Schule zur Verfügung stehenden Räume benötigt werden, kann an der Notbetreuung nur eine begrenzte Anzahl von Schülerinnen und Schülern teilnehmen

Maskenpflicht im Unterricht und in der Notbetreuung

Für alle Schülerinnen und Schüler ab dem 1. Jahrgang wie auch für ihre Lehrerinnen und Lehrer ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (sog. Alltagsmaske, Community-Maske) auch im Unterricht und in der Notbetreuung verpflichtend. Dies gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Nach Möglichkeit sind in allen Jahrgangsstufen medizinische Gesichtsmasken (sog. OP-Masken) zu tragen. In der Schule werden regelmäßige Maskenpausen eingeplant.

Jahrgangsstufen ab Klasse 7 (mit Ausnahme der Abschlussklassen)

Die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 (mit Ausnahme der Abschlussklassen) verbleiben bis auf Weiteres im Distanzunterricht. Leistungsnachweise in Form von Klassenarbeiten, Klausuren und sonstigen Prüfungen in Präsenz finden während des Distanzunterrichts auch weiterhin nicht statt. Ersatzleistungen sind alternativ möglich. Wir beobachten die Entwicklung des Infektionsgeschehens, um auch diesen Jahrgangsstufen sobald wie möglich so viel Präsenzunterricht wie infektiologisch vertretbar anbieten zu können.

Abschlussklassen und Q2

Die Schülerinnen und Schüler an gymnasialen Oberstufen und beruflichen Gymnasien sowie Studierende an Abendgymnasien und Hessenkollegs in der Q2 (12. Klasse) erhalten ab dem 19.04.201, wie schon die Abschlussklassen und -jahrgänge, ebenfalls Präsenzunterricht bei durchgängiger Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern - wie vor den Osterferien. Dies schließt auch die Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussjahrgängen im Förderschwerpunkt Lernen und im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ein. An den Schulen für Erwachsene finden ebenso die Vorkurse an Abendgymnasien und Hessenkollegs im Präsenzunterrich stattt; an Abendhauptschulen erhalten das erste und zweite Semester und an Abendrealschulen das dritte und vierte Semester Präsenzunterricht. Der Präsenzunterricht kann, wenn ein vergleichbarer Lernerfolg sichergestellt wird, auch phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden.

Abitur

Die Abiturprüfungen finden ganz regulär ab dem 21. April statt. Alle Prüflinge erhalten vor jeder Prüfung die Möglichkeit eines freiwilligen Selbsttests. Schülerinnen und Schüler, die diesen nicht machen möchten, können auch an der Prüfung teilnehmen. Sie müssen dann jedoch eine medizinische Maske tragen. 

Regionale Regelungen

Weiterhin können – unabhängig von dieser vom Hessischen Kultusministerium getroffenen landesweiten Regelung – je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort regionale oder schulbezogene Maßnahmen z. B. durch die Gesundheitsämter in Abstimmung mit den Schulträgern und Staatlichen Schulämtern angeordnet werden.

Tests und Impfungen

Der Präsenz-Schulbetrieb wird mit einer Test-Strategie begleitet: Ein negatives Testergebnis der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte gilt als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht. Nachweise können mit dem kostenfreien Bürgertest außerhalb der Schule oder mit den ebenfalls kostenfreien Antigen-Selbsttests erbracht werden. Akzeptiert werden Nachweise, die zu Beginn des jeweiligen Schultages nicht älter als 72 Stunden sind. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler, die keinen Test vorweisen können bzw. diesen nicht in der Schule machen, zu Hause im Distanzunterricht beschult werden. Schülerinnen und Schüler können durch ihre Eltern von der Teilnahme an der Präsenzbeschulung schriftlich abgemeldet werden, volljährige Schülerinnen und Schüler können sich schriftlich selbst abmelden.

Wir streben an, nach Ostern den Lehrkräften und dem sonstigen Personal an weiterführenden Schulen ein Impfangebot zu machen.

Schulpsychologische Hilfe

Die Pandemie ist in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für Sie als Eltern. Bitte scheuen Sie sich nicht, bei Bedarf mit den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen Kontakt aufzunehmen, die Ihnen in jedem der 15 Staatlichen Schulämter zur Seite stehen, in schwierigen Situationen vermitteln und wichtige Tipps für die gemeinsame Zeit zuhause geben.

Regelungen in den Kitas

In den Kitas gibt es weiterhin ein regelmäßiges Testangebot für Erzieherinnen und Erzieher. Kita-Kinder sind von Testungen weiter ausgenommen. Zudem gibt es kein generelles Betretungsverbot für Kitas, aber die Empfehlung an die Eltern, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Ein individuelles Betretungsverbot gibt es hingegen für Kinder von engen Kontaktpersonen infizierter Personen ersten Grades, die einer Quarantäne unterliegen.

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